Grünes Forum mit Jürgen Resch: Druck machen für Umwelt- und Klimaschutz

Wie gelingt es, Politik und Wirtschaft tatsächlich zum Handeln zu bewegen? Und warum reichen Appelle oft nicht aus?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Grünen Forums am 20.5.. Zu Gast ist Jürgen Resch, Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe, einer der profiliertesten Umweltaktivisten Deutschlands und Autor des Buches „Druck machen: Wie Politik und Wirtschaft wissentlich Umwelt und Klima schädigen – und was wir wirksam dagegen tun können.“

Jürgen Resch ist bekannt dafür, Missstände nicht nur zu benennen, sondern konkrete Veränderungen durchzusetzen. Mit der Deutschen Umwelthilfe zwingt Resch Politik und Unternehmen zum Handeln: mit zielgerichteten Kampagnen, mit investigativer Recherche und kreativen Aktionen – und mit Klagen vor Gericht.

Dass dies äußerst wirkungsvoll und erfolgreich ist, zeigen die Erfolge: die Durchsetzung des Dosenpfands, die Aufdeckung des Dieselskandals, Dieselfahrverbote für saubere Luft und die Einrichtung von Umweltzonen. Schließlich das erstrittene Klima-Urteil des Bundesverfassungsgerichts, das die Bundesregierung zwingt, ihr Klimaschutzgesetz nachzubessern: für das Recht von Kindern und Jugendlichen auf eine lebenswerte Zukunft.

In seinem Vortrag geht es unter anderem darum,

  • warum Umwelt- und Klimaschutz oft an politischen und wirtschaftlichen Interessen scheitert
  • welche Instrumente tatsächlich wirksam sind, um Veränderungen durchzusetzen
  • und wie zivilgesellschaftliches Engagement konkret Einfluss nehmen kann

Dabei wird deutlich: Fortschritt entsteht selten von allein – er braucht Druck, Ausdauer und klare Strategien.

Wir laden herzlich zu einem spannenden Abend mit Impulsen, Diskussion und Austausch ein.


Veranstaltungsinfos
📅 Mittwoch, 20. Mai 2026
🕖 19:00 Uhr

📍 Soziokulturelles Zentrum
Mittelstr. 23
50169 Kerpen

💶 Kostenbeitrag: 5 € (Tickets an der Abendkasse)

📩 Reservierung erbeten:
silvia.maul@gruene-frechen.de

🤝 Veranstalter:
Grüne Kerpen in Kooperation mit den Grünen Frechen
Unterstützt von: Grüne Rhein-Erft-Kreis