Elke Bader

Geb. 17.08.1964

Verheiratet, 2 Kinder

Hausfrau (gelernte Vermessungstechnikerin)

Hobbys: Lesen, Wandern, Fahrradtouren, im Garten wuseln und die Natur bestaunen

Sachkundige Bürgerin im Umweltausschuss und im Ausschuss für Stadtplanung und Verkehr

Die Liebe zur Natur wurde schon in meiner Kindheit geprägt. ich bin auf einem Dorf (Bergheim-Thorr) groß geworden. Dort gab es noch Streuobstwiesen und Bauernhöfe mitten im Ort. Wer einen Garten hatte, baute Gemüse und Obst selber an. Für uns Kinder gab es da so viel zu entdecken. Wir waren den ganzen Tag an der frischen Luft und uns war nie langweilig. Heute dagegen sind die meisten Hausgärten sehr struktur- und artenarm und wirken sehr trostlos. Spielende Kinder auf den Straßen sieht man kaum noch, es ist viel zu gefährlich, denn der ruhende und fließende Verkehr nimmt 80% des öffentlichen Raums in Anspruch.

Seit meiner Schulzeit bin ich mit Unterbrechungen im ehrenamtlichen Natur- und Umweltschutz aktiv. Als dann 2019 die vielen jungen Menschen jeden Freitag für ihre Zukunft auf die Straße gingen und eine konsequente Klima- und Umweltschutzpolitik einforderten, hat mich das sehr berührt, aber auch beschämt. So entschloss ich mich, nicht nur meinen persönlichen Beitrag dazu zu leisten, sondern auch eine nachhaltige und ökologische Politik in Kerpen mitzugestalten, die den wachsenden Anforderungen an Klimaanpassungsstrategien, Umwelt- und Klimaschutz gerecht wird. Die Auswirkungen des Klimawandels mit seinem rasant zunehmenden Artensterben und Wetterextremen bekommen auch wir vor Ort immer mehr zu spüren. “Global zu denken und lokal zu handeln“ ist ein Gebot der Stunde. Mein Steckenpferd ist die Stadtplanung. Überall an den Ortsrändern wachsen neue Wohn- und Gewerbegebiete, dies gilt es so lebenswert und nachhaltig wie möglich zu steuern und zu planen.

„Wir sind die erste Generation, die die Folgen des Klimawandels spürt und wir sind die letzte, die etwas dagegen tun kann!“ (Barack Obama)

Darüber hinaus gehören Chancengleichheit und Integration für mich zu den wichtigsten Zukunftsthemen unserer Gesellschaft. Gleiche Ausbildungs- und Aufstiegsmöglichkeiten für alle jungen Menschen, mit und ohne Behinderung, ohne Rücksicht auf die Herkunft und die sozialen Verhältnisse sind ein Grundrecht. Bildung ist der Schlüssel für eine gelingende Integration und für den sozialen Frieden. „Bildung ist die mächtigste Waffe, um die Welt zu verändern“, so Nelson Mandela. Respekt, Zusammengehörigkeitsgefühl und gemeinsam Verantwortung tragen, wird vor Ort und an den Schulen in vielen Projekten gefördert und gelebt. In allen Stadtteilen gibt es viele Ehrenamtler/innen, die tolle Arbeit leisten und dies muss von der Politik weiter unterstützt und ausgebaut werden.